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Altersvorsorgedepot 2026: So holst du 540 € Zulage
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Altersvorsorgedepot 2026: So holst du 540 € Zulage

Zuletzt aktualisiert: April 2026 Inhaltsverzeichnis Toggle Das Wichtigste in Kürze Was ist das Altersvorsorgedepot überhaupt? Wie hoch ist die Förderung 2027 wirklich? Rechenbeispiel: 30 Jahre Altersvorsorgedepot mit ETF Anbieter-Vergleich: Wer…

Zuletzt aktualisiert: April 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundestag hat am 27. März 2026 das Altersvorsorgedepot beschlossen — den offiziellen Nachfolger der Riester-Rente. Start: 1. Januar 2027.
  • Bis zu 540 € Grundzulage pro Jahr plus 300 € pro Kind ab nur 25 € Eigenbeitrag im Monat. Junge unter 25 bekommen einmalig 200 € on top.
  • Du kannst 100 % deines Kapitals in ETFs anlegen — ohne Beitragsgarantie, dafür mit realen Renditechancen (historisch ca. 8 % p.a. im MSCI World).
  • Bestehende Riester-Verträge können förderunschädlich übertragen werden. Alle aufgebauten Zulagen bleiben erhalten.
  • Anbieter sind ab 2027 u. a. Scalable Capital, Smartbroker+ und ING. Das Standarddepot kostet maximal 1 % pro Jahr — wer selbst ETFs wählt, zahlt oft nur 0,1-0,2 %.

Was ist das Altersvorsorgedepot überhaupt?

Das Altersvorsorgedepot ist das neue staatlich geförderte Vorsorgeprodukt, das ab 1. Januar 2027 die Riester-Rente ersetzt. Die Rechtsgrundlage ist das am 27. März 2026 vom Bundestag verabschiedete Altersvorsorgereformgesetz (Änderung des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes, AltZertG).

Technisch ist es ein ganz normales Wertpapierdepot — mit einem entscheidenden Unterschied: Der Staat zahlt Zulagen obendrauf, Erträge in der Ansparphase sind steuerfrei (§ 3 Nr. 55 EStG analog), und die Beiträge können steuerlich geltend gemacht werden. Im Gegenzug ist das Kapital bis zum Rentenbeginn gebunden.

Der entscheidende Fortschritt gegenüber Riester: Du darfst 100 Prozent deines Geldes in Aktien-ETFs investieren. Die alte Riester-Beitragsgarantie — die Ursache für die miesen Renditen — fällt komplett weg.

Wie hoch ist die Förderung 2027 wirklich?

Die staatliche Förderung ist der Kern des Produkts. Sie wurde im parlamentarischen Verfahren deutlich nachgebessert gegenüber dem Kabinettsentwurf vom Dezember 2025.

FörderungBetragVoraussetzung
Grundzulage (Stufe 1)50 Cent pro Eurofür die ersten 360 € Eigenbeitrag/Jahr (max. 180 €)
Grundzulage (Stufe 2)25 Cent pro Eurofür 361-1.800 € Eigenbeitrag (max. 360 €)
Maximale Grundzulage540 € pro Jahrab 1.800 € Einzahlung/Jahr (150 €/Monat)
Kinderzulagebis 300 € pro Kind/Jahrab 25 € Eigenbeitrag/Monat und Kind
Bonus für junge Sparereinmalig 200 €bei Vertragsabschluss vor dem 25. Geburtstag
Steuerlicher Sonderausgabenabzugzusätzlich möglichGünstigerprüfung durch das Finanzamt automatisch

Zum Vergleich: Die alte Riester-Grundzulage lag bei pauschalen 175 € pro Jahr — unabhängig davon, wie viel du eingezahlt hast. Das neue System belohnt aktives Sparen mehr als dreimal so stark.

Rechenbeispiel: 30 Jahre Altersvorsorgedepot mit ETF

Rechnen wir konkret durch, was ein Durchschnittssparer am Ende der Laufzeit erwarten kann — auf Basis realistischer MSCI-World-Renditen (Ø 7 % p.a. nach Kosten, konservativer als die historischen 8 %).

Szenario: 35-jährige Angestellte, ein Vorschulkind, monatlich 150 € Eigenbeitrag (1.800 € pro Jahr), Einzahlung bis zum 65. Lebensjahr = 30 Jahre Laufzeit.

PositionBetrag pro JahrÜber 30 Jahre (Summe)
Eigenbeitrag1.800 €54.000 €
Grundzulage540 €16.200 €
Kinderzulage (bis zum 18. Lj. des Kindes)300 €5.400 € (18 Jahre)
Summe Einzahlungen + Zulagen2.640 € ø75.600 €
Depotwert nach 30 Jahren bei 7 % p.a. ETF-Renditeca. 256.000 €

Von den 256.000 € stammen nur 54.000 € aus deinem Eigenkapital — der Rest (202.000 €) ist staatliche Förderung plus steuerfreie Kapitalmarkt-Rendite. Zum Vergleich liefert ein identischer Sparplan im privaten Depot (ohne Zulagen, mit 26,375 % Abgeltungssteuer auf Erträge) nach 30 Jahren nur etwa 180.000 €. Vorteil Altersvorsorgedepot: rund 76.000 €.

Die Kombination aus Zulage + Steuerfreiheit in der Ansparphase ist der Renditehebel. Wer die volle Förderung mitnimmt und breit gestreut in ETFs anlegt, erzielt systematisch höhere Endvermögen als im Privatdepot.

Anbieter-Vergleich: Wer bietet das Altersvorsorgedepot an?

Die Vertragsvergabe hat begonnen. Stand April 2026 haben drei große Anbieter-Typen offensiv angekündigt, ein Altersvorsorgedepot anzubieten: Neobroker (Scalable Capital, Smartbroker+, Trade Republic), Direktbanken (ING, DKB) und finanzen.net ZERO. Die klassischen Versicherer bleiben mit teuren Garantieprodukten auf dem Markt — aber nur wer seine Verträge nicht ansieht, schließt dort noch ab.

AnbieterTypErwartete Gesamtkosten p.a.Für wen geeignet
Scalable CapitalNeobroker + Wealth-Anbieter~0,15 % (Prime+) + ETF-KostenSelbstentscheider, ETF-Sparplan-Fans
S BrokerOnline-Broker der Sparkassen~0,3-0,5 %Kunden, die Depot + Girokonto bei einem Haus bündeln wollen
INGDirektbank~0,3-0,4 %Bestandskunden mit vorhandenem Depot
Versicherer (Allianz, Canada Life)Garantieproduktoft 1,5-3 %Nur für extrem sicherheitsorientierte Sparer

Finanzsplit-Empfehlung: Scalable Capital

Für die meisten Arbeitnehmer und Selbstständigen ist Scalable Capital der beste Anbieter. Gründe: extrem niedrige Gesamtkosten (Prime+ 4,99 €/Monat deckt unbegrenzte ETF-Sparpläne ab), sofortige Verfügbarkeit ab 1. Januar 2027, komplette ETF-Auswahl ohne Einschränkung, und bestehende Riester-Übertragung ist vorgesehen. Wer heute schon dort ein normales Depot eröffnet, muss am 1. Januar 2027 nicht mehr durch die Identifikation — das spart entscheidende Tage Förderung.

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Für wen lohnt sich das Altersvorsorgedepot?

Die Reform ist nicht für jeden optimal. Drei konkrete Personas zeigen, wo die Rendite tatsächlich liegt:

  • Junge Angestellte (25-35 Jahre): Maximaler Hebel. Lange Laufzeit, volle Zulage + 200-€-Bonus bei Abschluss vor 25. Klar Pro.
  • Familie mit 2 Kindern, mittleres Einkommen: Bei 100 €/Monat Eigenbeitrag und 2 × 25 € Kinderanteil landen jährlich ~950 € Zulage im Depot — bei 1.800 € Eigenbeitrag. Förderquote 53 %. Extrem lohnend.
  • Selbstständige (neu ab 2027 berechtigt): Keine gesetzliche Rente — daher doppelt relevant. Wer als Selbstständiger 1.800 € einzahlt, holt 540 € Zulage plus je nach Grenzsteuersatz oft 400-700 € Steuerersparnis (§ 10a EStG). Effektive Förderquote 50-70 %.
  • Besserverdiener (>80.000 € Brutto): Die Zulage ist gedeckelt bei 540 €, aber der Sonderausgabenabzug skaliert. Über die Günstigerprüfung wird fast immer die Steuerersparnis gewählt. Lohnt sich, aber nicht als einziges Vorsorgeprodukt — zusätzlich ETF-Privatdepot sinnvoll.
  • Kurz vor der Rente (>55 Jahre): Laufzeit zu kurz für nennenswerten Zinseszins. Hier lohnt oft der normale ETF-Sparplan mehr, weil das Kapital flexibel bleibt.

Was tun mit dem alten Riester-Vertrag? 5-Schritte-Anleitung

Rund 15 Millionen Deutsche haben einen aktiven Riester-Vertrag. Für die meisten ist der Wechsel in ein Altersvorsorgedepot sinnvoll — jedenfalls wenn der alte Vertrag hohe Kosten oder miese Rendite hat (das trifft auf die meisten Riester-Rentenversicherungen zu).

  1. Bestandsaufnahme machen (jetzt, 2026): Fordere vom aktuellen Riester-Anbieter die komplette Kostenaufstellung und den aktuellen Rückkaufswert an. Wichtig sind: Abschlusskosten (oft 4 % auf die gesamte Beitragssumme), laufende Verwaltungskosten (1-2 %), Rückkaufswert bei Wechsel.
  2. Entscheidung treffen (bis Ende 2026): Altvertrag beitragsfrei stellen oder aktiv kündigen? Bei Garantieprodukten mit schlechter Performance lohnt oft das Beitragsfreistellen — die bisherigen Zulagen bleiben, aber keine weiteren Kosten laufen auf.
  3. Neues Altersvorsorgedepot eröffnen (ab 1. Januar 2027): Bei einem Anbieter deiner Wahl das neue Depot eröffnen. Identitätsprüfung und Grundkonfiguration idealerweise schon 2026 abgeschlossen haben.
  4. Riester-Guthaben förderunschädlich übertragen lassen: § 93 Abs. 1a EStG sichert dir die Übertragung zu. Formal läuft das über einen schriftlichen Antrag beim alten Anbieter plus neuem Zulagenantrag beim neuen Anbieter. Alle aufgebauten Zulagen bleiben erhalten.
  5. Sparplan neu konfigurieren: Breit gestreuter ETF (MSCI World / FTSE All-World) mit mindestens 90 % Aktien-Quote wählen. Sparrate mindestens 150 €/Monat, um die volle 540-€-Zulage abzugreifen.

Vor- und Nachteile im Überblick

VorteileNachteile
Bis zu 540 € Grundzulage + 300 €/KindKapital bis 65 gebunden (keine flexible Entnahme)
100 % ETF-Investment möglichAuszahlungen sind in voller Höhe steuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung)
Steuerfreiheit in der AnsparphaseKomplexität der Förderung (Zulagenantrag jedes Jahr)
Kostendeckel 1 % beim StandarddepotNoch keine endgültigen Anbieter-Konditionen
Selbstständige erstmals dabeiMarktunsicherheit — ETFs können im Minus stehen, wenn Rente beginnt
Riester-Guthaben übertragbarFrühzeitige Auflösung kostet alle Zulagen zurück (Rückforderung nach § 94 EStG)

Häufig gestellte Fragen zum Altersvorsorgedepot 2026

Wann genau startet das Altersvorsorgedepot?

Offizieller Starttermin ist der 1. Januar 2027. Der Bundestag hat das Altersvorsorgereformgesetz am 27. März 2026 beschlossen; die Zustimmung des Bundesrats steht zum Redaktionsschluss noch aus, gilt aber als Formsache. Anbieter wie Scalable Capital und ING bereiten derzeit die technische Umsetzung vor.

Kann ich meinen Riester-Vertrag 1:1 umwandeln?

Nein, eine automatische Umwandlung gibt es nicht. Du musst aktiv einen neuen Vertrag (Altersvorsorgedepot) abschließen und dann das Riester-Guthaben auf Antrag förderunschädlich übertragen lassen (§ 93 Abs. 1a EStG). Der alte Vertrag wird dadurch aufgelöst oder beitragsfrei gestellt.

Was passiert mit den bisher aufgebauten Riester-Zulagen beim Wechsel?

Alle bisher gezahlten Zulagen und Steuervorteile bleiben vollständig erhalten, solange die Übertragung förderunschädlich nach § 93 EStG erfolgt. Eine Rückforderung durch die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) findet nicht statt.

Kann ich das Geld vor Rentenbeginn entnehmen?

Nur unter engen Voraussetzungen, etwa für selbstgenutztes Wohneigentum. Ein freier Zugriff ist ausgeschlossen. Wer ohne gesetzliche Not entnimmt, muss alle Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen (§ 94 EStG).

Wie werden Auszahlungen besteuert?

Nachgelagert: In der Ansparphase bleiben Beiträge, Zulagen und Erträge steuerfrei. Im Rentenalter werden die ausgezahlten Beträge mit deinem individuellen Steuersatz versteuert. Da die meisten Rentner einen niedrigeren Steuersatz haben als im Berufsleben, ist das System insgesamt vorteilhaft.

Welcher ETF eignet sich am besten fürs Altersvorsorgedepot?

Breit gestreute Welt-ETFs mit niedriger TER: MSCI World (ca. 1.600 Unternehmen), FTSE All-World (ca. 4.200 Unternehmen, inkl. Schwellenländer) oder MSCI ACWI IMI. Laufende Kosten (TER) idealerweise unter 0,25 %. Thesaurierend ist fiskal nicht mehr nötig — das Depot ist ohnehin steuerfrei in der Ansparphase.

Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für Besserverdiener mit über 80.000 € Brutto?

Jein. Die Grundzulage ist bei 540 € gedeckelt — das ist für Besserverdiener verhältnismäßig wenig. Dafür wird über die automatische Günstigerprüfung meistens der Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG gewählt, der mit dem Grenzsteuersatz skaliert. Bei 42 % Grenzsteuer bedeutet das bis zu 756 € Steuerersparnis auf den Maximalbeitrag. Für Besserverdiener ist es also sinnvoll, aber nicht das einzige Vorsorgeprodukt — zusätzlich ein privates ETF-Depot ist Pflicht.

Was ist der Unterschied zwischen Altersvorsorgedepot und Standarddepot?

Beim Altersvorsorgedepot wählst du die Anlageprodukte selbst — mit voller ETF-Freiheit. Das Standarddepot ist die Komfortvariante für Börsenneulinge: zwei vordefinierte Fonds (Rendite + Sicherheit), Kostendeckel 1 % p.a. Wer sich selbst kümmern will, fährt mit dem Altersvorsorgedepot meist günstiger und renditestärker.

Expertentipp: Warum du schon 2026 aktiv werden solltest

Am 1. Januar 2027 werden hunderttausende Sparer gleichzeitig versuchen, ein Altersvorsorgedepot zu eröffnen. Das bedeutet: überlastete Identifikationsverfahren, wochenlange Wartezeiten, verzögerte Freischaltungen. Und jeder Tag, den dein Depot 2027 noch nicht aktiv ist, ist ein Tag ohne Förderung — die Zulagen werden nicht rückwirkend gezahlt, sondern nur anteilig für aktiv bespart Monate gutgeschrieben.

Drei konkrete Schritte, die du schon 2026 erledigen kannst:

  1. Depot bei Scalable Capital oder S Broker kostenlos eröffnen. Die Identifikation ist damit abgeschlossen. Das Depot kannst du vorerst für normale ETF-Sparpläne nutzen.
  2. Altvertrag analysieren: Kostenstruktur und Rückkaufswert des Riester-Vertrags einholen.
  3. Sparrate planen: Wenn dir 150 €/Monat zu viel sind, fange mit 60 €/Monat an — Hauptsache die Kinderzulage ist gesichert.


Was bedeutet das für Paare?

Das Altersvorsorgedepot ist der erste staatlich geförderte Altersvorsorgeweg, der 100 % in ETFs investiert sein darf — und Paare profitieren doppelt: Wenn beide Partner je ein Depot eröffnen, verdoppeln sich die Grundzulagen auf bis zu 1.080 € pro Jahr. Wer Kinder hat, bekommt zusätzlich 300 € pro Kind — diese Kinderzulage wird nur einem Elternteil zugeordnet, also gezielt dem Partner mit dem schwächeren Einkommen.

💡 Tipp für Paare: Meldet euch schon jetzt bei Scalable Capital für die Vormerkliste an — der offizielle Start ist 01.01.2027, aber wer früh informiert ist, kann den Antrag auf Zulage vom ersten Tag an lückenlos stellen und kein Förderjahr verlieren.

Quellen

  • Deutscher Bundestag: Beschluss des Altersvorsorgereformgesetzes, 27. März 2026 (bundestag.de)
  • Bundesregierung: Reform der privaten Altersvorsorge — Fragen und Antworten (bundesregierung.de)
  • Bundesfinanzministerium: FAQ zur Reform der geförderten privaten Altersvorsorge (bundesfinanzministerium.de)
  • Gesetzestexte: § 10a EStG, § 93 EStG, § 94 EStG, Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltZertG)


Was bedeutet das für Paare?

Das Altersvorsorgedepot ist der erste staatlich geförderte Altersvorsorgeweg, der 100 % in ETFs investiert sein darf — und Paare profitieren doppelt: Wenn beide Partner je ein Depot eröffnen, verdoppeln sich die Grundzulagen auf bis zu 1.080 € pro Jahr. Wer Kinder hat, bekommt zusätzlich 300 € pro Kind — diese Kinderzulage wird nur einem Elternteil zugeordnet, also gezielt dem Partner mit dem schwächeren Einkommen.

💡 Tipp für Paare: Meldet euch schon jetzt bei Scalable Capital für die Vormerkliste an — der offizielle Start ist 01.01.2027, aber wer früh informiert ist, kann den Antrag auf Zulage vom ersten Tag an lückenlos stellen und kein Förderjahr verlieren.


Was bedeutet das für Paare?

Das Altersvorsorgedepot ist der erste staatlich geförderte Altersvorsorgeweg, der 100 % in ETFs investiert sein darf — und Paare profitieren doppelt: Wenn beide Partner je ein Depot eröffnen, verdoppeln sich die Grundzulagen auf bis zu 1.080 € pro Jahr. Wer Kinder hat, bekommt zusätzlich 300 € pro Kind — diese Kinderzulage wird nur einem Elternteil zugeordnet, also gezielt dem Partner mit dem schwächeren Einkommen.

💡 Tipp für Paare: Meldet euch schon jetzt bei Scalable Capital für die Vormerkliste an — der offizielle Start ist 01.01.2027, aber wer früh informiert ist, kann den Antrag auf Zulage vom ersten Tag an lückenlos stellen und kein Förderjahr verlieren.

Tino Dagba

Über den Autor

Tino Dagba

Tino Dagba ist Finanzexperte und Gründer von FinanzSplit — Deutschlands Ratgeber für Finanzen in Paarbeziehungen und Familien. Er lebt in Frankfurt am Main und hilft Paaren und Familien dabei, gemeinsame Finanzziele klar zu definieren, Haushaltsbudgets fair aufzuteilen und langfristig Vermögen aufzubauen. Mit FinanzSplit macht er konkrete Geldentscheidungen — vom Gemeinschaftskonto über ETF-Sparpläne bis zur Baufinanzierung — verständlich und umsetzbar für alle, die ihr Geld gemeinsam gestalten wollen.