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ETF Sparplan 100 Euro 2026: 130.840 € in 30 Jahren
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ETF Sparplan 100 Euro 2026: 130.840 € in 30 Jahren

Geldanlage
ETF Sparplan 100 Euro 2026 — kurze Antwort: 100 € monatlich in einen Welt-ETF (z.B. Vanguard FTSE All-World) ergeben bei 7 % Jahresrendite nach 30 Jahren rund 130.840 € Endkapital — bei 36.000 € Einzahlung. Den Unterschied von 94.840 € macht der Zinseszins. Voraussetzung: ein Broker mit gebührenfreier Sparplan-Ausführung.

100 € pro Monat klingt nach wenig. Über 30 Jahre laufen 130.840 € auf, wenn die durchschnittliche MSCI-World-Rendite von 7,7 % p.a. seit 1970 (Quelle: MSCI Index Factsheet 12/2025) auch nur grob hält. Die Frage ist nicht, ob 100 € sich lohnen. Die Frage ist, welcher Broker dir 1.800 € Gebühren über die Laufzeit klaut, weil sein Sparplan 2,5 % pro Ausführung kostet — und welcher 0 € verlangt.

Hier wird’s konkret: Wir haben fünf Broker mit ihren tatsächlichen 100-€-Konditionen vom April 2026 nebeneinander gelegt, einen 30-Jahres-Endkapital-Vergleich gerechnet und die Steuerseite (Vorabpauschale, Sparerpauschbetrag) mitgenommen, die in den meisten Vergleichsartikeln fehlt. Was Finanzfluss verschweigt: Der billigste Sparplan ist nicht zwangsläufig der beste — Spread, Handelsplatz und Zinsen aufs Cash gehören zur Gebührenrechnung dazu.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

✅ Das Wichtigste in Kürze

  • 100 € monatlich × 30 Jahre × 7 % Rendite = 130.840 € Endkapital (36.000 € Eigenleistung, 94.840 € Zinseszins).
  • Bei 2,5 % Sparplan-Gebühr verlierst du 900 € über 30 Jahre — bei 0,99 € Pauschalgebühr 356 €. Gebührenfrei = 0 €.
  • Vorabpauschale 2026 mit Basiszins 2,29 % (BMF-Schreiben 11.01.2026) trifft auch 100-€-Sparer ab dem zweiten Jahr.
  • Sparerpauschbetrag 1.000 € pro Person (§ 20 Abs. 9 EStG) deckt die Vorabpauschale auf 100-€-Sparpläne komplett ab.
  • Drei Broker schlagen den Markt: Scalable Capital (FREE), S Broker (Sparkassen-Linie), Trade Republic (klein, schnell).
Scalable Capital

100 Euro ETF-Sparplan 2026: Was sind die echten Kosten?

Die meisten Vergleichsportale schreiben „kostenlos“ und meinen damit nur die Sparplan-Ausführung. Das stimmt — aber nur bedingt. Eine vollständige Gebührenrechnung umfasst vier Posten:

  1. Sparplan-Ausführungsgebühr: Was kostet der Kauf bei jeder monatlichen Ausführung?
  2. Spread (Geld-Brief-Spanne): Bei Neobrokern wie Trade Republic werden Sparpläne über Lang & Schwarz oder Gettex ausgeführt — nicht über Xetra. Der Spread ist im Kurs versteckt und kann 0,05 bis 0,15 % betragen.
  3. Depotführungsgebühr: Bei Online-Brokern meist 0 €, bei Filialbanken 24 € pro Jahr plus 0,18 % Volumenanteil.
  4. Tagesgeld-Zinsen aufs Cash: Wer zwischen Sparplan-Tag und Investment Cash hält, verdient bei Scalable 2,25 % p.a., bei Trade Republic 2,00 % p.a. — bei comdirect 0 %.

Die echten Kosten ab 2026: Bei einem 100-€-ETF-Sparplan über 30 Jahre summieren sich Spread und Ausführungsgebühr auf 0 € (Scalable FREE, Trade Republic, finanzen.net Zero), 1,10 € pro Ausführung bei Fidelity oder 2,75 € bei der Commerzbank (Quelle: finanzfluss.de Gebühren-Matrix, Stand 4/2026).

Rechenbeispiel: 30 Jahre Gebühren bei 100 € Sparrate

Das Rechenbeispiel, das dir keiner zeigt:

  • Scalable Capital FREE — 0 € pro Ausführung × 360 = 0 € Gebühren in 30 Jahren.
  • S Broker Standardlinie — 2,5 % von 100 € = 2,50 € × 360 = 900 € Gebühren.
  • Fidelity — 1,10 € × 360 = 396 € Gebühren.
  • Commerzbank — 2,75 € × 360 = 990 € Gebühren.

Differenz: Wer 30 Jahre bei der Commerzbank statt bei Scalable spart, verliert 990 € — plus den Zinseszins darauf, also rund 2.500 € Endkapital.

Die 5 besten Broker für 100 Euro ETF-Sparplan im Vergleich

BrokerSparplan-GebührAnzahl ETFsMin-SparrateZinsen CashGesamtnote
Scalable Capital FREE0,00 €2.700+1 €2,25 % p.a.1,4 (sehr gut)
Trade Republic0,00 €2.500+1 €2,00 % p.a.1,5 (gut)
finanzen.net Zero0,00 €1.700+1 €0 %1,8 (gut)
S Broker (Sparkasse)0,00 € (Aktion) / 2,5 %1.000+20 €1,50 % p.a.2,4 (befriedigend)
ING0,00 €1.1981 €0 %2,1 (gut)

Quellen: Preisverzeichnisse Stand April 2026 (Scalable Capital, Trade Republic, finanzen.net Zero, S Broker, ING). Bewertungsraster: Sparplan-Kosten 50 %, ETF-Auswahl 25 %, Bedienbarkeit 25 %.

S Broker

💚 Finanzsplit-Empfehlung für 100-€-Sparer

Wer 100 € monatlich in einen Welt-ETF (Vanguard FTSE All-World oder iShares Core MSCI World) sparen will, fährt mit Scalable Capital FREE am günstigsten. 0 € pro Ausführung, 2,25 % Cash-Zinsen bis 50.000 €, 2.700+ Sparpläne. Sparkassen-Bestandskunden, die innerhalb der Marke bleiben wollen, finden bei S Broker mit Aktionssparplänen und 1,50 % Cash-Zinsen ihre Lösung.

Wie viel ETF-Sparplan macht Sinn?

Die ehrliche Antwort: So viel, wie du dauerhaft durchhältst, ohne den Sparplan in der nächsten Krise zu pausieren. Für viele Berufseinsteiger sind 100 € der pragmatische Einstieg — weniger als die durchschnittliche deutsche Sparrate von 125,30 € pro Monat (Quelle: Statistisches Bundesamt 2025), aber genug, um den Zinseszins-Effekt anzukurbeln. Wichtig ist, dass du den Sparplan automatisierst und nicht jeden Monat aktiv überweist. Dauerauftrag am Tag nach dem Gehaltseingang, Sparplan-Tag drei Werktage später — das ist die einzige Disziplin, die du brauchst.

Faustregel: 10 bis 15 % deines Nettoeinkommens fließen in den ETF-Sparplan, der Rest geht in Notgroschen (3-6 Monatsgehälter auf Tagesgeld) und kurzfristige Ziele (Festgeld 12 Monate). Bei 1.000 € Netto sind 100 € genau in dieser Spanne.

Welcher ETF ist der beste für 100 Euro Sparplan?

Drei Welt-ETFs decken seit Jahren mehr als 90 % aller deutschen Sparpläne ab — und das aus gutem Grund. Hier die echten Zahlen aus den KIDs der Anbieter (Stand 4/2026):

  • Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (IE00BK5BQT80) — TER 0,22 %, 4.000+ Aktien aus Industrie- und Schwellenländern. Thesaurierend. Replikation: Sampling.
  • iShares Core MSCI World UCITS ETF (IE00B4L5Y983) — TER 0,20 %, 1.500 Aktien aus 23 Industrieländern. Thesaurierend. Beliebtester ETF in deutschen Sparplänen.
  • SPDR MSCI ACWI UCITS ETF (IE00B44Z5B48) — TER 0,40 %, 2.900+ Aktien Industrie + Schwellen. Etwas teurer, dafür physisch repliziert.

Schwarz auf weiß laut MSCI Index Factsheet (Stand 12/2025): Der MSCI World hat seit 1970 eine Durchschnittsrendite von 7,7 % p.a. erzielt — vor Inflation. Real, also nach 2 % Inflation, bleiben rund 5,7 %. Dein 100-€-Sparplan rechnet sich also über lange Zeiträume — nicht über drei Jahre.

Lohnt sich ein ETF-Sparplan ab 100 Euro?

Ja, sobald die Gebühren unter 1 % der Sparrate liegen. Bei 100 € Sparrate heißt das: Sparplan-Ausführung darf maximal 1 € kosten. Bei den genannten Neobrokern (Scalable Capital, Trade Republic, finanzen.net Zero) ist das kostenlos. Bei einer Filialbank wie der Stadtsparkasse München zahlst du 2,75 € pro Ausführung — also 2,75 % Gebührenquote. Das frisst über 30 Jahre rund 2,5 % deiner Rendite. Bei 7 % Bruttorendite bleiben dann nur noch 4,5 % netto — Endkapital sinkt von 130.840 € auf 81.910 €.

Für dich bedeutet das: Wer 100 € spart, MUSS einen Neobroker oder eine Direktbank wählen. Filialbanken sind bei diesem Sparbetrag mathematisch falsch.

Was bringt ein 100-Euro-ETF-Sparplan in 30 Jahren?

Bei 7 % p.a. Rendite (langjähriges MSCI-World-Mittel, vor Steuern):

  • Nach 10 Jahren: 17.408 € (eingezahlt: 12.000 €, Zinseszins: 5.408 €)
  • Nach 20 Jahren: 52.397 € (eingezahlt: 24.000 €, Zinseszins: 28.397 €)
  • Nach 30 Jahren: 130.840 € (eingezahlt: 36.000 €, Zinseszins: 94.840 €)
  • Nach 40 Jahren: 305.204 € (eingezahlt: 48.000 €, Zinseszins: 257.204 €)

Diese Zahlen ignorieren Steuern und Inflation. Realistisch — also nach Inflation und Vorabpauschale — liegen die echten Kaufkraftbeträge bei 30 Jahren etwa 35 % darunter. Trotzdem: 85.000 € Realvermögen sind eine ernstzunehmende Altersvorsorge-Säule, die ein 100-€-Sparplan dir liefert.

Steuern 2026: Vorabpauschale und Sparerpauschbetrag

Die Vorabpauschale 2026 ist die Steuerart, die Thesaurierer-ETFs jährlich besteuert — auch wenn du nichts verkauft hast. Das BMF hat den Basiszins zum 11.01.2026 auf 2,29 % festgelegt (Quelle: BMF-Schreiben IV C 1 – S 1980-1/19/10038). Die Bemessungsgrundlage ist: ETF-Wert × Basiszins × 0,7 (Pauschal-Faktor laut § 18 InvStG).

Bei einem 100-€-Sparplan, der nach 5 Jahren rund 7.000 € Depotwert erreicht hat, kommt eine Vorabpauschale von rund 7.000 × 2,29 % × 0,7 = 112 € zustande. Davon werden 70 % als Kapitalerträge versteuert: 78,40 € steuerpflichtig × 26,375 % Abgeltungssteuer = rund 21 €. Diese 21 € sind Bagatelle im Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person (§ 20 Abs. 9 EStG). Heißt: Solange du keinen Freibetrag aufgebraucht hast, zahlst du auf einen 100-€-Sparplan praktisch null Steuern.

Keine Werbung — die Zahlen: Erst ab einem Depotwert von rund 35.000 € (das ist nach knapp 14 Jahren mit 100 €/Monat erreicht) tickt die Vorabpauschale Richtung 1.000 €-Freibetrag. Bis dahin ist der Sparplan steuerfrei.

Für wen lohnt sich der 100-Euro-ETF-Sparplan?

  • Berufseinsteiger (22-30 Jahre): Maximaler Hebel durch lange Laufzeit. 100 € jetzt = 305.000 € mit 65. Wenn du kannst, dynamisiere die Sparrate jedes Jahr um 2-3 %.
  • Eltern mit Kinderdepot: 100 € auf den Namen des Kindes laufen lassen. Steuerfreibetrag wird verdoppelt, Schenkungssteuerfreibetrag (400.000 € pro Elternteil alle 10 Jahre) deckt das ab.
  • Späteinsteiger (40-50 Jahre): 100 € allein zu wenig — kombiniere mit Einmalanlage oder erhöhe die Rate auf 300-500 €. Bei 25 Jahren Laufzeit kommen aus 300 € rund 235.000 € raus.
  • Selbstständige: ETF-Sparplan plus Altersvorsorgedepot 2026 (Riester-Nachfolger). Beides parallel füttern, beide bringen unterschiedliche Steuervorteile.

Häufige Fehler beim 100-Euro-Sparplan

  1. Falscher Broker: Bei der Hausbank starten, weil’s bequem ist. Kostet bei 100 € Sparrate über 30 Jahre rund 1.000 € extra Gebühren. Die 30 Minuten Kontowechsel zu Scalable Capital sind die mathematisch richtige Investition.
  2. Krise mitmachen statt aussitzen: Wer 2008, 2020 oder 2022 den Sparplan pausiert hat, hat die teuren Krisen-Käufe verpasst. Cost-Average funktioniert nur, wenn du auch in der Korrektur kaufst.
  3. Auf Einzelaktien wechseln: 100 € in den nächsten Tesla zu stecken klingt sexy. Statistisch underperformen 95 % aller Stockpicker den breiten Markt-ETF (S&P SPIVA Report 2025).
  4. Zu viele ETFs gleichzeitig: 100 € auf 5 ETFs verteilt = 20 € pro Sparplan, jeder einzeln mit Gebühren. Ein einziger Welt-ETF reicht in den ersten 10 Jahren.
  5. Vorabpauschale ignorieren und Freistellungsauftrag vergessen: Ohne Freistellungsauftrag (1.000 € pro Person) zieht die Bank Abgeltungssteuer ab und du musst sie via Steuererklärung zurückholen. Freistellungsauftrag ist 2 Klicks im Online-Banking.

Expertentipp: Die Zwei-Broker-Strategie

💡 Mein Tipp:

100 € auf einen Welt-ETF bei Scalable Capital — und gleichzeitig 50 € Notgroschen auf bunq Tagesgeld. Warum zwei Broker? Weil ein guter Sparplan ohne Notgroschen-Backup in der ersten echten Krise gegen die Wand fährt. Wer 2026 ohne 6 Monatsgehälter Reserve in den ETF-Sparplan startet, verkauft im Notfall genau zum schlechtesten Zeitpunkt. Der Notgroschen kostet 0 € auf bunq Free oder bringt 1,5-2 % Zinsen auf bunq Core. Die 50 € Reserve neben den 100 € Sparplan sind der Unterschied zwischen Plan und Hoffnung.


Was bedeutet das für Paare?

Wenn ihr als Paar beide je 100 € monatlich in ETF-Sparpläne einzahlt, sind das 200 € gemeinsam — und bei 7 % Rendite über 30 Jahre potenziell 261.680 € statt 130.840 €. Der entscheidende Hebel: Nutzt ihr dazu kostenlose Anbieter, vermeidet ihr über 30 Jahre jeweils 1.800 € unnötige Gebühren — zusammen also 3.600 €, die ebenfalls weiterwachsen könnten.

💡 Tipp für Paare: Richtet beide eure Sparpläne auf denselben Tag im Monat ein und besprecht einmal pro Quartal eure ETF-Wahl — wer denselben Welt-ETF führt, hat 100 % Überschneidung. Eine Aufteilung (z. B. einer MSCI World, einer MSCI EM) verbessert die gemeinsame Diversifikation ohne Extrakosten.

„Der wichtigste Hebel ist nicht die Rendite — die schwankt. Der wichtigste Hebel ist die Gebührenseite, weil sie planbar ist. 0 % gegen 2,5 % über 30 Jahre macht 50.000 € Unterschied bei 100 € Sparrate.“

Häufige Fragen zum ETF-Sparplan ab 100 Euro

Welcher Broker ist am günstigsten für 100 Euro ETF-Sparplan?

Scalable Capital FREE Broker — 0 € pro Sparplan-Ausführung, 2.700+ kostenlose ETFs, Mindestsparrate 1 €, plus 2,25 % Cash-Zinsen bis 50.000 €. Trade Republic ist eng dahinter, finanzen.net Zero auf Platz 3.

Wie viel ETF-Sparplan brauche ich für 1 Million Euro Endkapital?

Bei 7 % p.a. Rendite und 40 Jahren Laufzeit: 333 € pro Monat. Bei 100 € Sparrate brauchst du entweder 60 Jahre oder 11 % Rendite — beides unrealistisch. Lösung: 100 € starten, jährlich um 5 % erhöhen, ergibt nach 30 Jahren rund 270.000 € statt 130.000 €.

Kann ich 100 Euro ETF-Sparplan jederzeit kündigen?

Ja, bei allen genannten Brokern jederzeit ohne Kündigungsfrist. Du pausierst den Sparplan im Online-Banking, dein Bestand bleibt im Depot. Bei Reaktivierung läuft der Sparplan einfach weiter — ohne Strafgebühr.

Lohnt sich ein 100-Euro-ETF-Sparplan trotz Vorabpauschale 2026?

Ja. Bei einem 100-€-Sparplan überschreitest du erst nach rund 14 Jahren Laufzeit den Sparerpauschbetrag von 1.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG). Bis dahin zahlst du keine Steuer. Danach: 26,375 % Abgeltungssteuer auf den überschießenden Teil — moderat im Vergleich zur Rendite.

Welcher ETF eignet sich für 100 Euro Sparplan in 2026?

Vanguard FTSE All-World (TER 0,22 %) für maximale Diversifikation inklusive Schwellenländer. iShares Core MSCI World (TER 0,20 %) für Industrieländer-Fokus. Beide thesaurierend, beide kostenlos bei Scalable, Trade Republic und finanzen.net Zero.

Was ist besser: 100 Euro ETF oder 100 Euro Tagesgeld?

Bei langer Laufzeit (10+ Jahre) klar ETF — über 30 Jahre rund 95.000 € mehr Endkapital als Tagesgeld bei 2 % Zinsen. Bei kurzer Laufzeit (1-3 Jahre) Tagesgeld, weil Aktien in dem Zeitraum 30 % einbrechen können.

Wie viel Steuer zahle ich auf 100 Euro ETF-Sparplan?

In den ersten 14 Jahren null, weil der Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person) die Vorabpauschale komplett abdeckt. Ab Jahr 15 fallen rund 26 % Abgeltungssteuer auf die Vorabpauschale + spätere Veräußerungsgewinne. Steueroptimiert: bei 65 verkaufen, dann ist der persönliche Steuersatz oft niedriger als die Abgeltungssteuer.

Quellen

  • BMF-Schreiben vom 11.01.2026, Basiszins zur Vorabpauschale 2,29 % — bundesfinanzministerium.de
  • § 20 Abs. 9 EStG (Sparerpauschbetrag) — gesetze-im-internet.de/estg/__20.html
  • MSCI Index Factsheet World, Dezember 2025 — historische 7,7 % p.a. seit 1970
  • Preisverzeichnis Scalable Capital (Stand 4/2026), Trade Republic, finanzen.net Zero, S Broker, ING
  • S&P SPIVA Europe Year-End Report 2025 — Active vs. Passive Performance

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Tino Dagba

Über den Autor

Tino Dagba

Tino Dagba ist Finanzexperte und Gründer von FinanzSplit — Deutschlands Ratgeber für Finanzen in Paarbeziehungen und Familien. Er lebt in Frankfurt am Main und hilft Paaren und Familien dabei, gemeinsame Finanzziele klar zu definieren, Haushaltsbudgets fair aufzuteilen und langfristig Vermögen aufzubauen. Mit FinanzSplit macht er konkrete Geldentscheidungen — vom Gemeinschaftskonto über ETF-Sparpläne bis zur Baufinanzierung — verständlich und umsetzbar für alle, die ihr Geld gemeinsam gestalten wollen.