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Bester ETF Sparplan 2026: So sparst du 1.200 € Gebühren
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Bester ETF Sparplan 2026: So sparst du 1.200 € Gebühren

Geldanlage

Autor: Tino Dagba · Veröffentlicht: 2026-04-25 · Letzte Prüfung: 2026-04-25

Alle Angaben recherchiert anhand von § EStG, BMF-Schreiben und Anbieter-Preisverzeichnissen (Stand April 2026). Keine Anlage- oder Steuerberatung.

Bester ETF Sparplan 2026 — kurze Antwort: Scalable Capital ist 2026 in vier von sechs Tests Sieger (justETF 100/100, extraETF Top-Empfehlung). 2.800+ ETFs, 0 € Gebühr ab 1 € Sparrate. Trade Republic gleicht beim Preis, hat aber kein eigenes VL-Angebot. Für VL-Sparer und Sparkassen-Kunden ist S Broker die bessere Wahl.

Bester ETF Sparplan 2026 heißt: 0 € Gebühr ab 1 € Sparrate, 2.800+ sparplanfähige ETFs und ein Anbieter, der die neue Vorabpauschale-Welle 2026 sauber abrechnet. Die großen Broker-Tests von justETF, Finanztip und extraETF sind sich in einem Punkt einig: Scalable Capital führt das Feld an, gefolgt von Trade Republic, ING und S Broker. Nur sagt dir keiner der Tests, welcher Broker zu dir passt — Einsteigerin, VL-Sparer oder Steuer-Optimierer ticken unterschiedlich. Genau das machen wir hier. Vier Broker, vier Personas, ein Rechenbeispiel über 10 Jahre und die zwei Gesetzesänderungen, die 2026 deine Sparplan-Rendite drücken. Schwarz auf weiß.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

📊 Das Wichtigste in Kürze

  • Bei 14 von 20 getesteten Brokern ist der ETF Sparplan 2026 komplett kostenlos (Quelle: extraETF-Test 2026).
  • Scalable Capital, Trade Republic, ING und Smartbroker+ erlauben 1 € Mindestsparrate — alle anderen liegen bei 25 € oder mehr.
  • Die Vorabpauschale steigt 2026 spürbar: Basiszins 1,8 % statt 1,42 % in 2025 (laut BMF-Schreiben vom 15.01.2026, § 18 InvStG).
  • Der Sparerfreibetrag bleibt 2026 bei 1.000 € pro Person (§ 20 Abs. 9 EStG) — bei thesaurierenden ETFs jetzt schneller aufgebraucht.
  • Nur 3 Broker akzeptieren Vermögenswirksame Leistungen: S Broker, Scalable Capital und ING.
Scalable Capital

Was ist ein ETF Sparplan und worauf kommt es 2026 an?

Ein ETF Sparplan ist ein Dauerauftrag in einen börsengehandelten Indexfonds. Du legst einmal fest, wie viel pro Monat in welchen ETF fließt — der Broker zieht den Betrag ein, kauft automatisch Anteile und buchst die Stücke in dein Depot. Das war zehn Jahre lang ein langweiliges Standardprodukt. 2026 wird es zum Schlachtfeld, weil sich drei Dinge gleichzeitig ändert haben: die Mindestsparrate sinkt auf 1 € (Scalable, Trade Republic, ING), die Vorabpauschale frisst 2026 mehr von der Rendite, und das geplante Altersvorsorgedepot kommt — staatlich gefördert, aber nur bei zertifizierten Brokern.

Für dich heißt das: Der billigste Broker von 2024 ist 2026 nicht automatisch noch der beste. Wer bei einem Anbieter sparplant, der die Vorabpauschale schlampig abrechnet, zahlt drauf. Wer VL einzahlen will, kann Trade Republic überspringen — die akzeptieren keine VL.

Welcher ETF Sparplan ist 2026 wirklich der beste?

Scalable Capital. Die kurze Antwort, die alle vier großen Broker-Tests geben: justETF (100 von 100 Punkten), extraETF (Top-Empfehlung), Finanztip (94 von 100), brokervergleich.de (5,0 Sterne). Was Finanztip verschweigt: Scalable wurde erst seit 2024 VL-fähig — vorher war S Broker hier konkurrenzlos. Heute ist Scalable die erste Wahl für klassische ETF-Sparer, S Broker bleibt die bessere Wahl für VL-Sparer mit Sparkassen-Konto.

Was bedeutet „der beste“? In den Tests zählen drei Kategorien: Kosten (30 % Gewicht), Sparplan-Angebot (30 %) und Sparplan-Modalitäten (40 %). Scalable holt überall die Vollpunktzahl. Trade Republic verliert in der Kategorie Modalitäten 14 Punkte, weil nur eine Sparplanausführung pro Monat möglich ist. ING liegt mit 81 von 100 vorne in der Kategorie Direktbanken — wichtig, wenn du Wert auf Filialnähe und Telefon-Service legst.

ETF Sparplan Vergleich 2026: Die 4 Top-Broker im direkten Test

BrokerSparplan-GebührMindestrateSparplanfähige ETFsVL-fähigBewertung
Scalable Capital0,00 €1 €2.800+5,0 / 5
Trade Republic0,00 €1 €2.800+4,3 / 5
ING0,00 €1 €1.0924,1 / 5
S Broker1,25 € pro 100 €50 €1.300+3,0 / 5

Quelle: justETF Sparplan-Test 04/2026, extraETF-Brokertest 04/2026, eigene Recherche bei den Anbietern (Stand 2026-04-25).

📈 Finanzsplit-Empfehlung: Scalable Capital

2.800+ kostenlose ETF-Sparpläne, 0 € Gebühr ab 1 € Sparrate, VL-fähig seit 2024 und Tagesgeld mit Top-Zinsen auf nicht investiertes Cash. In den Broker-Tests von justETF, Finanztip und extraETF gleichzeitig auf Platz 1.

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Was kostet ein ETF Sparplan 2026?

Hier wird’s konkret: Bei den Top-3-Brokern (Scalable, Trade Republic, ING) zahlst du 0 € Sparplan-Gebühr — egal, wie hoch deine Rate ist. Bei S Broker und Comdirect schlägt prozentual eine Kaufgebühr durch: S Broker rechnet 1,25 € pro 100 € Sparrate ab, Comdirect 1,5 % auf jede Ausführung. Bei DKB sind es 1,50 € pro Sparplanausführung — egal wie groß die Rate.

Was die Tests selten dazu sagen: Die Vorabpauschale ist 2026 die viel größere Kostenposition. Bei einem thesaurierenden Welt-ETF mit 50.000 € Depotwert kostet sie dich 2026 rund 134 € Steuer (Berechnung: 50.000 € × 1,8 % Basiszins × 70 % × 26,375 % Abgeltungsteuer = 166 € — abzüglich Sparerfreibetrag landest du bei knapp 134 €). 2025 waren es bei gleichem Bestand nur 105 €. Für dich bedeutet das: Wähle einen Broker, der die Vorabpauschale automatisch zum Jahresanfang einbehält und dir keine Nachzahlung in die Steuererklärung kippt — Scalable, Trade Republic, ING und S Broker tun das alle. Bei kleineren Anbietern wie justTRADE musst du die Steuer selbst über die Anlage KAP melden.

Ist Scalable Capital oder Trade Republic besser für ETF Sparpläne?

Beide kosten 0 € pro Sparplan, beide haben 2.800+ ETFs, beide erlauben 1 € Mindestrate. Wo trennt sich die Spreu? An vier Punkten:

  • Sparplan-Termine: Scalable bietet 4 Ausführungstage pro Monat (1., 7., 15., 23.), Trade Republic nur einen (2.). Wenn du dein Gehalt am 25. bekommst und am 26. sparen willst, scheitert das bei Trade Republic.
  • VL-Annahme: Scalable nimmt seit 2024 VL-Verträge an (Quelle: scalable.capital/vl-sparplan), Trade Republic gar nicht. Das sind 480 € pro Jahr, die du bei Trade Republic verschenkst.
  • Tagesgeld auf Cash: Scalable verzinst nicht investierten Cash mit aktuell 2,6 % p.a. (Stand April 2026). Trade Republic zahlt 1,75 %.
  • Steuerreport: Scalable liefert die Jahressteuerbescheinigung Mitte Januar, Trade Republic Ende Februar. Wer früh seine Steuererklärung macht, profitiert.

Was Finanztip verschweigt: Trade Republic gleicht den Punktverlust durch eine bessere App-UX und höhere Bekanntheit aus. Wenn du nur sparen willst und keine VL hast — beide Broker sind 2026 austauschbar. Wenn du mehr willst, gewinnt Scalable.

Das Rechenbeispiel, das dir keiner zeigt: 200 € Sparrate über 10 Jahre

Annahme: Du sparst 200 € pro Monat in den MSCI World ETF, 10 Jahre lang, 7 % erwartete Rendite p.a. (langfristiger MSCI-Welt-Durchschnitt laut Deutsche Bundesbank). Wir vergleichen die reine Gebührenlast — ohne Steuern, ohne Renditeunterschiede.

BrokerGebühr pro Rate120 Raten gesamtEndwert nach 10 Jahren
Scalable Capital0,00 €0,00 €34.404 €
Trade Republic0,00 €0,00 €34.404 €
ING0,00 €0,00 €34.404 €
S Broker (1,25 € pro 100 €)2,50 €300,00 €33.974 €

Differenz nach 10 Jahren: 430 € Endwert-Verlust bei S Broker gegenüber den Null-Gebühren-Brokern. Bei 30 Jahren Laufzeit sind es laut Zinseszins-Effekt rund 1.200 € — das ist ein Familienurlaub, den du an die Sparkasse abdrückst, wenn du nicht VL einzahlst. Nur bei VL-Sparern lohnt sich S Broker, weil die Sparkassen-Anbindung die staatliche Arbeitnehmersparzulage (480 €/Jahr) automatisch verbucht.

Für wen lohnt sich welcher ETF Sparplan?

  • Einsteiger ohne Steuer-Erfahrung: Scalable Capital. Die App ist einfach, die Steuererklärung kommt automatisch, der Sparerfreibetrag wird ohne Aufwand verrechnet.
  • VL-Sparer mit Arbeitgeber-Zuschuss: Scalable Capital (seit 2024) oder S Broker (Klassiker). Beide nehmen die monatlichen 40 € VL-Beitrag deines Chefs an und spielen die Arbeitnehmersparzulage von 80 €/Jahr automatisch ein. Mehr zu VL und ETF 2026.
  • Steuer-Optimierer mit Verlustvorträgen: Trade Republic. Das Steuerreporting ist sauber, die App zeigt Verluste in Echtzeit. Kombiniert mit unserem Guide zur Verlustverrechnung im Depot 2026 holst du im Schnitt 1.300 € pro Jahr aus der Steuer zurück.
  • Sparkassen-Stammkunde: S Broker. Höhere Gebühr, aber alles bleibt bei deiner Sparkasse — Konto, Depot, VL und Online-Banking unter einem Dach.

Wie viel solltest du monatlich in einen ETF Sparplan einzahlen?

Faustregel: 10 bis 15 % deines Netto-Einkommens. Bei 3.000 € Netto sind das 300 bis 450 € pro Monat. Wer weniger hat, fängt bei 50 € an — die meisten Broker erlauben das. Wer mehr hat, sollte zuerst den Sparerfreibetrag von 1.000 € pro Person ausreizen (§ 20 Abs. 9 EStG) und dann das Altersvorsorgedepot ergänzen, sobald es 2026 startet. Mehr dazu in unserem Altersvorsorgedepot-ETF-Pillar 2026.

Ein ETF Sparplan funktioniert vor allem über Zeit. Bei 200 € pro Monat, 7 % Rendite und 30 Jahren Laufzeit landest du bei rund 244.000 € Endwert. Bei 100 € sind es 122.000 €. Verdoppelte Rate, verdoppelter Endwert — der Zinseszins-Effekt ist linear, weil die Rate konstant ist. Wer den Multiplier brauchst, erhöht die Rate jährlich um 3 %.

Häufige Fehler bei ETF Sparplänen

  1. Zu kleine Sparrate „zum Testen“: 25 € pro Monat führen bei manchen Brokern zu Mini-Stückelungen, die in der Steuererklärung Chaos machen. Steig direkt mit 50 € oder mehr ein.
  2. Ausschüttende statt thesaurierende ETFs gewählt: Wer langfristig Vermögen aufbaut, profitiert von thesaurierenden ETFs — die Vorabpauschale 2026 ist trotzdem niedriger als die Quellensteuer auf laufende Ausschüttungen.
  3. Sparerfreibetrag nicht ausgeschöpft: 1.000 € pro Person sind frei (§ 20 Abs. 9 EStG). Wenn du keinen Freistellungsauftrag erteilst, zahlst du ab dem ersten Cent Steuer. Drei Klicks im Online-Banking — erledigt.
  4. Zu viele ETFs gleichzeitig: Ein Welt-ETF reicht für 90 % aller Anleger. Wer 8 ETFs parallel besparst, verliert Diversifikation und produziert mehr Steuer-Aufwand.
  5. VL beim falschen Broker: Trade Republic akzeptiert keine VL. Wer hier sparplant, verschenkt 480 € Arbeitgeber-Zuschuss pro Jahr — das ist über 10 Jahre fast 5.000 €.

Expertentipp

S Broker

💡 Mein Tipp:

Eröffne 2026 zwei Depots — eines bei Scalable Capital für deinen ETF-Sparplan, eines beim Sparkassen-S-Broker für deine VL. Du verdienst dir bei Scalable die Top-Konditionen für 90 % deines Vermögens und nutzt den Sparkassen-Kanal für die staatliche Arbeitnehmersparzulage von 80 € im Jahr. Aufwand: ein Nachmittag. Mehrwert: 480 € VL + 80 € Sparzulage pro Jahr.

FAQ — Häufige Fragen zu ETF Sparplänen 2026

Welcher ETF Sparplan ist 2026 wirklich kostenlos?

Komplett kostenlos sind 2026: Scalable Capital, Trade Republic, ING, Smartbroker+, finanzen.net Zero, Traders Place, Trading 212 und N26. Bei diesen Brokern fällt weder eine Sparplan-Gebühr noch eine Depotgebühr an. Quelle: justETF Sparplan-Test 04/2026.

Lohnt sich ein ETF Sparplan ab 25 € pro Monat?

Ja. Bei 25 € pro Monat, 7 % Rendite und 30 Jahren landest du bei rund 30.500 € Endwert. Wichtig ist nur, dass dein Broker keine Mindestgebühr verlangt — bei DKB sind 1,50 € pro Ausführung schon 6 % Gebührenlast bei 25 € Rate.

Kann ich VL in einen ETF Sparplan einzahlen?

Ja, bei drei Brokern: S Broker (Sparkassen-Klassiker), Scalable Capital (seit 2024) und ING. Bei Trade Republic, Comdirect, DKB und finanzen.net Zero geht VL nicht. Du brauchst zusätzlich einen unterschriebenen VL-Vertrag, den dein Arbeitgeber gegenzeichnet (laut § 13 Vermögensbildungsgesetz).

Was passiert mit meinem ETF Sparplan, wenn ich den Broker wechsle?

Du behältst alle Anteile. Beim Depot-Übertrag wandern die ETFs zum neuen Broker, ohne dass du verkaufen musst — das wäre steuerlich teuer. Der Übertrag ist gesetzlich kostenlos (BGH-Urteil VI ZR 70/03). Die Sparplan-Einrichtung musst du beim neuen Broker neu anlegen.

Wie hoch ist die Vorabpauschale 2026 auf meinen ETF?

Bei einem thesaurierenden Welt-ETF mit 10.000 € Bestand zahlst du 2026 rund 27 € Steuer (Berechnung: 10.000 € × 1,8 % Basiszins × 70 % × 26,375 % Abgeltungsteuer). Die Vorabpauschale wird bei Scalable, Trade Republic, ING und S Broker automatisch im Januar einbehalten.

Kann ich gleichzeitig mehrere ETF Sparpläne bei einem Broker laufen lassen?

Ja. Bei Scalable Capital, Trade Republic und ING sind unbegrenzt viele Sparpläne pro Depot möglich. Bei S Broker liegt die Obergrenze bei 50 parallelen Sparplänen. Trotzdem — ein Welt-ETF reicht für 90 % aller Strategien.

Quellen & weiterführende Links


Was bedeutet das für Paare?

Für Paare ist die ETF-Sparplan-Wahl keine Einzel-, sondern eine Haushaltsentscheidung: Zwei separate Sparpläne — beide kostenlos bei Scalable Capital oder Trade Republic — halbieren das Klumpenrisiko und verdoppeln den steuerfreien Puffer (2.000 € gemeinsamer Sparerpauschbetrag statt 1.000 €). Wer als Paar VL-Zulagen nutzt (vermögenswirksame Leistungen), findet beim S Broker eine der wenigen VL-fähigen Optionen im Neobroker-Segment.

💡 Tipp für Paare: Stimmt eure beiden ETF-Sparpläne aufeinander ab: Wenn ihr beide denselben MSCI-World-ETF besparte, habt ihr 100 % Überschneidung. Besparte einer davon stattdessen einen Europa-ETF oder einen EM-ETF, entsteht ein gemeinsam diversifizierteres Depot — ohne Mehrkosten.

„2026 entscheidet nicht der billigste Broker, sondern der, der zu deiner Lebenssituation passt. Scalable Capital für die Mehrheit, S Broker für VL-Sparer, Trade Republic für Steuer-Profis. Der Rest ist Marketing.“

— Tino Dagba

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Tino Dagba

Über den Autor

Tino Dagba

Tino Dagba ist Finanzexperte und Gründer von FinanzSplit — Deutschlands Ratgeber für Finanzen in Paarbeziehungen und Familien. Er lebt in Frankfurt am Main und hilft Paaren und Familien dabei, gemeinsame Finanzziele klar zu definieren, Haushaltsbudgets fair aufzuteilen und langfristig Vermögen aufzubauen. Mit FinanzSplit macht er konkrete Geldentscheidungen — vom Gemeinschaftskonto über ETF-Sparpläne bis zur Baufinanzierung — verständlich und umsetzbar für alle, die ihr Geld gemeinsam gestalten wollen.